Schlafstörung Ursache

Die Ursachen für Schlafstörungen und wie du sie los wirst

Bist du öfters unkonzentriert, gereizt oder nickst sogar manchmal hinter dem Steuer ein? Dahinter könnte eine Schlafstörung stehen – in Deutschland leiden 12 Millionen Menschen darunter.

Jeder 6. Mann und jede 4. Frau sind davon betroffen!

Für Schlafstörungen können körperliche oder psychische Ursachen in Frage kommen, wobei psychische die häufigeren sind.

Länger andauernde Schlafstörungen sollten keinesfalls verharmlost werden – aus diesen kann sich auf lange Sicht sogar eine Depression entwickeln.

Für viele werden Schlaftabletten zu einer unersetzlichen Krücke – leider endet dies oft in einer Tablettenabhängigkeit.

Was du tun kannst, damit es nicht so weit kommt, möchte ich dir hier mitgeben.

Die häufigste Art einer Schlafstörung ist die Insomnie. Die Betroffenen können einfach nicht einschlafen – sie sind ständig am grübeln, liegen stundenlang wach und können nicht abschalten.

Ihre Gedanken kreisen um alle möglichen und unmöglichen Dinge. Sie finden nicht zu einem entspannten und gesunden Schlafrhythmus.

Ausreichend Schlaf ist die Grundvoraussetzung für Leistungsfähigkeit und ein gesundes Leben.

Im Schlaf laden wir unsere Akkus wieder auf.

Doch gerade in unserer schnelllebigen Zeit haben immer mehr Menschen mit Schlafstörungen zu kämpfen, wobei die Ursachen oft identisch sind.

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Auch immer mehr junge Menschen haben schon Schlafstörungen, da auch sie unter Leistungsdruck stehen.

Sie werden in Schemas gepresst die nicht gesund und natürlich sind – als Beispiel sei hier nur einmal die Verkürzung der Gymnasialzeit um 1 ganzes Jahr angeführt.

Die Jugendlichen müssen den Unterrichtsstoff mit einem Jahr weniger Lernzeit verarbeiten.

Die häufigste Form der Schlafstörung ist die Ein-oder Durchschlafstörung, von der ca. 6% der Deutschen betroffen sind – das sind immerhin 5 Millionen Menschen.

Die häufigsten Ursachen für eine Insomnie und Tipps zur Abhilfe:

Genussmittel wie Alkohol, Nikotin und Koffein

Falls du länger als eine halbe Stunde im Bett liegst und nicht einschlafen kannst, überlege ob du tagsüber oder gar kurz vor dem schlafen eines dieser Genussmittel zu dir genommen hast.

Sie haben alle eines gemeinsam: Der gesunde und erholsame Schlaf wird durch sie negativ beeinträchtigt.

 

Falsch gewählte Mahlzeiten

Mit vollem Magen schlafen zu gehen kann unter Umständen dein Einschlafen verzögern. Aber auch wenn du gerade eine Diät machst oder längere Zeit vor dem schlafen gehen keine Nahrung zu dir nimmst, kann sich das negativ auf deinen Schlaf auswirken.

Wenn du bemerkst, dass du immer dann nicht einschlafen kannst, wenn du ein bestimmtes Nahrungsmittel oder auch Getränk zu dir genommen hast: Teste, ob du mit einem Verzicht darauf besser einschläfst.

 

Die Schlafumgebung und die Matratze

Auch das Schlafzimmer kann für eine Schlafstörung verantwortlich sein. In ihm sollte nichts untergebracht sein, das hinderlich für das Einschlafen sein könnte.

Einer der größten Schlafverhinderer ist ein Fernsehgerät im Schlafzimmer.

Es sorgt dafür, dass du innerlich nicht zur Ruhe kommst – verbanne es aus deinem Schlafzimmer oder lasse es zumindest ausgeschaltet. Ich rate dir aber dazu, es ganz aus deinem Schlafzimmer zu entfernen. Am besten auch generell aus deiner ganzen Wohnung – aber das ist wieder ein anderes Thema.

Eine häufige Ursache ist auch die Matratze. Wenn sie für deine Bedürfnisse und Voraussetzungen nicht geeignet ist, können Schmerzen und Verspannungen folgen.

Du schläfst unruhiger und kannst nicht richtig abschalten, weil du dich wahrscheinlich im Bett rumwälzt und so deine Regeneration darunter leidet.

 

Die Missachtung von Müdigkeit

Eigentlich einfach, aber trotzdem wird dieser Punkt oft missachtet. Achte auf deine Anzeichen von Müdigkeit und lass dich davon leiten – gehe zu Bett wenn du müde bist.

 

Schichtarbeit

Über 12% der erwerbstätigen Deutschen machen Schichtarbeit. Auch das ist eine häufige Ursache für Schlafstörungen, da der Körper keinen gleichbleibenden Rhythmus entwickeln kann.

Ein konstanter Rhythmus ist generell auch eine der Grundvoraussetzungen für ein frühes Aufstehen.

 

Erkrankungen

Viele Menschen haben nachts mit Atemproblemen zu kämpfen. Dadurch bekommen die Betroffenen nicht genügend Sauerstoff und finden keine Ruhe – beispielsweise ist eine Schilddrüsenüberfunktion eine typische und unterschätzte Ursache für Schlafstörungen.

Die Schilddrüse produziert Hormone, die primär wichtig für unseren Körper sind. Diese Hormone haben unter anderem Einfluss auf das Herz-Kreislaufsystem, die Verdauung und die psychische Verfassung.

Bei einer Überfunktion werden zu viele von diesen Hormonen gebildet – der Körper wird aus seinem Gleichgewicht gebracht.

 

Angststörungen

Es gibt Menschen, die unter chronischer Panik oder einer Phobie leiden. Auch hier gibt es Abhilfe. Bevor Medikamente zum Einsatz kommen, sollte es zuerst mit pflanzlichen Alternativen versucht werden.

Lavendel ist bekannt für seine angstlösenden Eigenschaften. In der Apotheke gibt es auch Kapseln mit Lavendelöl als Hauptbestandteil. Vielen Betroffenen hat das schon Erleichterung verschafft.

Wichtig ist, in sich selbst hineinzuhören und sich bewusst zu werden, woher die Angst kommt. Überlege dir, seit wann die Angst besteht und was die Gründe dafür waren. Es gibt einen Auslöser, einen Trigger der die Angst hochkommen lässt.

Das kann etwas ganz banales sein, was eine Übersprungshandlung in dir auslöst. Wenn die Angst wieder in dir aufkommt, dann kämpfe nicht gegen sie an. Nimm sie an als das, was sie ist. Werde dir in dem Moment klar, dass sie nichts lebensbedrohendes ist – auch wenn es sich in dem Augenblick anders anfühlt.

Nimm sie an und lass sie durch deinen Körper gehen – umso schneller wird sie wieder gehen.

Wenn du herausfindest woher sie kommt, kannst du dir selber suggerieren, dass du sie nicht mehr brauchst – weil du verstanden hast, was sie dir sagen will. Sie will dir sagen, dass etwas in deinem Leben durcheinander gekommen ist.

Hör auf deine innere Stimme und gehe die nötigen Veränderungen an.

 

Schnarchen

Vom Schnarcher selbst wird es nicht bewusst wahrgenommen. Das Gaumensegel fällt zurück weil es erschlafft – dadurch entstehen die typischen Schnarchgeräusche. Außerdem wird die nächtliche Sauerstoffzufuhr beeinträchtigt, was tagsüber zu Mattigkeit und Konzentrationsproblemen führen kann.

In schweren Fällen ist eine Untersuchung in einem Schlaflabor ratsam.

Der Schnarcher wird hier nachts an Elektroden angeschlossen und mit Kameras überwacht. So können die Auswirkungen auf den Körper festgestellt werden.

 

Restless Legs

Hierbei kribbelt und zieht es in den Beinen –  die Betroffenen finden keine Ruhe weil der Bewegungsdrang in den Beinen übermächtig wird. An Schlaf ist nicht zu denken und die davon betroffenen Menschen müssen zwanghaft aufstehen und sich bewegen.

 

Albträume

Diese Ursache tritt meist in der sogenannten REM-Schlafphase auf.

 

Zähneknirschen

Die Betroffenen leiden hierbei meistens unter starker seelischer Anspannung. Sie mahlen und reiben mit den Zähnen – es können dadurch auch Schäden am Zahnschmelz entstehen.

Die Ursache dafür ist oft Stress und seelische Anspannung. Beim Zahnarzt gibt es sogenannte Aufbissschienen zum Schutz der Zähne. Die Ursache wird damit nicht beseitigt.

Nimm dir tägliche Auszeiten für dich selbst. Entspannungsübungen, Yoga und Meditation sind gute Möglichkeiten um innerlich zur Ruhe zu kommen.

 

Wie Schlaftabletten wirken

Ob der Mensch schläft oder wach ist, wird über Botenstoffe im Gehirn reguliert.

Itamine halten uns wach, wenn sie an bestimmt Rezeptoren andocken.

Melatonin ist das Schlafhormon.

Bei Anspannung entstehen Stresshormone die die verantwortlichen Rezeptoren besetzen und das Melatonin nicht andocken lassen. Schlafmittel machen diese Rezeptoren frei und sie können wieder neu besetzt werden.

Damit wird nicht die Ursache der Schlafstörung beseitigt, sondern es werden nur die Symptome überdeckt.

 

Mögliche Nebenwirkungen der Schlafmittel:

  • Es werden neue Rezeptoren gebildet und somit wird eine immer höhere Dosierung der Schlafmittel notwendig, damit diese wirken. Der Körper gewöhnt sich mit der Zeit an die Dosierung und es wirkt nicht mehr. Die Dosierung muss dann immer weiter erhöht werden.
  • Längerfristige Einnahme von Schlafmitteln führen oft in eine Abhängigkeit von diesen Medikamenten, eine Sucht entsteht.

 

Wie erkennt man eine Schlafstörung?

  1. Gestörter Nachtschlaf. Du brauchst mehr als eine Stunde zum Einschlafen und du wachst nachts auf.
  2. Deine Leistung und dein Wohlbefinden ist eingeschränkt. Du bist ständig unkonzentriert, erschöpft und dir ist schwindelig.
  3. Die Symptome treten über 4 Wochen regelmäßig auf.

 

Folgen von Schlafstörungen

  • Nachlassende Konzentration
  • Verminderte Leistungsfähigkeit
  • Tagesmüdigkeit
  • Überreaktionen auf banales
  • Gereiztheit
  • Schlechte Laune
  • Sekundenschlaf im Auto
  • Depressionen
  • Halluzinationen
  • Persönlichkeitsstörungen

 

Tipps für einen gesunden und erholsamen Schlaf:

 

  • Entspannung: Viele der Ursachen werden schon tagsüber erzeugt. Achte auf einen Wechsel von Spannung und Entspannung und lege häufigere Pausen ein.
  • Setze einen klaren Schlussstrich am Abend: Ab einer bestimmten Uhrzeit sollten Tagesprobleme dann einfach nicht mehr auf den Tisch kommen.
  • Bewegung: Wer körperlich ausgepowert ist. kann besser abschalten. Es werden zusätzlich Glückshormone wie Dopamin und Serotonin ausgeschüttet und das Stresshormon Kortisol wird dabei abgebaut.
  • Iss abends leichte Kost.
  • Rituale: Leg dir auch abends ein Ritual zu. Sorge zum Beispiel für gedämmtes Licht und ruhige Musik.
  • Pflanzliche Medizin: Versuche es zuerst mit den pflanzlichen Mitteln. Zum Beispiel mit Baldrian oder Lavendel.

Sollten dir diese Tipps auch nicht mehr weiterhelfen, solltest du dir überlegen in ein Schlaflabor zu gehen, um dich dort gründlich untersuchen zu lassen.

 

Vergiss niemals dein Leben zu genießen!

Tobi

 

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